8 Tipps, wenn Eure Hochzeit durch Corona bedroht ist

Liebe Brautpaare,

angesichts der aktuellen Lage möchte ich Euch mit meiner Erfahrung unterstützen und Euch ein paar Tipps geben.
Die Welt steht Kopf und plötzlich rückt die Wichtigkeit Eures Tages in den Hintergrund, schon ein komisches Gefühl. Wir haben bereits einige „Corona-Hochzeiten“ absagen müssen und haben hier die Erfahrung gemacht, dass viele Locations gut reagieren. Wir “HOCHZEITSVERRÜCKTEN“ hoffen natürlich alle, dass es im Sommer wieder fröhlich los gehen kann. Auch wenn wir positiv an die Sache gehen – den Kopf in den Sand stecken ist auch nicht die Lösung, daher hier einige TIPPS von uns, zum Thema „Corona Hochzeit absagen“ ja oder nein.

1. Bestehende Verträge prüfen

Holt alle Eure Verträge raus und überprüft die Stornierungsfristen – sollte eine Absage nötig sein, solltet Ihr informiert sein. Ich empfehle Euch auf jeden Fall mit der Location zu sprechen, denn beide Seiten haben ein Interesse daran, dass die Hochzeit stattfindet. Wir konnten hier schon einige erfolgreiche Verhandlungen für unsere Paare führen, sodass beide Seiten zufrieden sind.

2. Der Termin Eurer Hochzeit liegt im Mai oder Juni

Ob Eure Hochzeit mit Termin im Mai oder Juni 2020 stattfindet, kann Euch heute keiner sagen ob diese wirklich durchgeführt werden kann. Entscheidet Ihr euch nun heute für eine
Absage/Verschiebung ist das Verständlich, jedoch gelten hier die unterzeichneten Verträge (siehe hierzu Pkt. 4), da es zur Zeit keine offiziellen Verbote gibt.

3. Mögliche Vereinbarungen mit Eurer Location

Macht der Location einen Vorschlag – das Problem liegt auf beiden Seiten und jeder möchte nach der Krise wieder Fahrt aufnehmen. Eine Möglichkeit wäre z.B. das eine vereinbarte Anzahlungsrechnung bestehen bleibt (also im Mai oder Juni von Euch bezahlt wird) und die Hochzeit dann erst im Herbst oder Frühjahr stattfindet. Und somit eine Stornogebühr entfällt. So habt Ihr keine zusätzlichen Kosten (eine Bezahlung muss sowieso erfolgen) und die Location muss nicht auf alle Einnahmen verzichten… Hier sollte man natürlich je nach Größe des Betrags auch die Risiken abwägen…

oder

Es bleibt bei den Stornierungsbedingungen im Vertrag, diese werden von Euch auch bezahlt und im besten Fall, werden diese Euch angerechnet, wenn ein neuer Termin gefunden ist. Wahlweise Staffelung 50%, 60%, 70% etc. Auch so ist beiden Parteien geholfen.

oder

Ihr Versucht sämtliche Kosten „weg zu verhandeln“ – das klappt allerdings nicht sehr oft 😊 Aber ein Versuch ist es uns immer wert.

4. Stornierungsgebühr

Wenn die Regierung Veranstaltungen jeglicher Art untersagen MUSS (denkt bitte immer daran, keiner kann etwas für diese Krise), dann kann kaum ein Dienstleister von Euch eine Stornierungsgebühr verlangen (Höhere Gewalt).

5. Gebuchte Dienstleister

Wir empfehlen Euch sehr dringend, dass Ihr keine weiteren Dienstleister engagiert. Verschafft Euch einen Überblick über das Gebuchte. Am besten legt ihr Euch eine Liste an und sprecht mit jedem den Ihr gebucht habt.

6. offene Verträge mit Dienstleistern

Verträge, die von Euch noch nicht unterzeichnet sind, sollten auch vorerst nicht unterschrieben werden, oder nur mit einem entsprechen Zusatz. Ruft auch diese Dienstleister an – frei mach dem Motto: „Wer spricht dem kann geholfen werden.“ 🙂

7. Keine Panik

Dann ist natürlich das aller Wichtigste: lasst Euch nicht verrückt machen, steckt den Kopf nicht in den Sand. Und hört auf Euer Bauchgefühl.

8. Mein Angebot für Euch

Da ich finde, dass wir in dieser Zeit alle zusammenhalten sollten, könnt Ihr mich gerne kostenfrei anrufen und ich versuche Eure Fragen zu beantworten.

Eure Fráncis